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Dresden: Erschütternder Brief verzweifelter Betroffener

Quelle: Brief von Betroffenen, 24.02.2002, Namen und Adressen liegen uns vor

Vor einigen Tagen erhielten wir einen Anruf aus Dresden. Eine verzweifelte Frau rief bei uns an und schilderte uns ihre katastrophale Situation. Die Frau weiß nicht mehr, was sie noch tun soll. "Die Leute sterben wie die Fliegen", sagte sie, "keiner hilft uns, was können wir denn überhaupt noch machen?". Wir baten sie, uns in einem Brief ihre Situation ausführlich zu schildern, damit wir dies veröffentlichen und an die Medien geben können. Gestern ging der erschütternde Brief bei uns ein. Auf Anfrage geben wir seriösen Medienredakteuren die Kontaktdaten bekannt. Wann endlich wacht die Politik auf???

Der Brief von Frau S. und Frau N. (beide Mitte 30/berentet):

"Bezugnehmend auf unser Telefonat möchte ich Ihnen unsere Situation schildern: Beide 1996 Komplettextraktion aller Zähne - seitdem Vollprothese, jahrelange Kieferoperationen folgten wegen Eiter-/Metallherden/Zysten im Kiefer; aufgrund hoher Allergiebereitschaft Unverträglichkeit sämtlicher Prothesenmaterialien. Während dieser Zeit engagierten wir uns in einer Selbsthilfegruppe Amalgam-/Schwermetallvergifteter; wir haben Kontakte zu Betroffenen und Initiativen sämtlicher Bundesländer. Da die überwiegende Mehrheit aller Betroffenen sehr elektrosensibel ist und Zusammenhänge zwischen Zahnmetallen und elektr. Feldern/Strahlung klar sind, konsultierten wir entsprechende aufklärende Literatur und organisierten Gespräche.

Es folgten Entgiftungsbehandlungen, Laboruntersuchungen, Behandlungen durch Umweltärzte, Umweltneurologen, Toxikologen, Aurikolomedizin, holistisches Blutinstitut, Heilpraktiker, tibetische Ärzte usw. Umweltklinik: MCS-Paß (u.a. Allergiepässe).

Bei folgenden aufgezählten Beschwerden stellten wir mit vielen MCS-Betroffenen eine Symptomverschlechterung unter Einfluß von elektr. Feldern/Strahlung fest. Das Beschwerdebild - nicht vollständig: Stoffwechselerkrankung, Vitaminmangel, Tinnitus/Gehörausfälle - seit Jahren Dauergeräusche -, Sehstörungen, Sehschwäche, Dauermigräne/Migräneanfälle, starke Beschwerden im gesamten Kopf-/Gesichtsbereich: Hirnkrämpfe - "Stromschläge" durch Kiefer-Grieseln/Vibrieren im Kopfbereich/Blutstau/Ödembildung besonders im Augen- und Wangenbereich, Beeinträchtigung der Nasennebenhöhlen/Nasenwurzel, -schleimhäute, Haarausfall, Lymphknotenschwellungen, -stau, besonders im Hals- und Kopfbereich, Probleme mit der Halswirbelsäule/Wirbelsäule allgemein, mit dem gesamten Bewegungsapparat: Dauerschmerzpunkte, Funktionsstörungen, Ablagerungen, Blockierungen, Bewegungseinschränkung, ständige Entzündungen der oberen Luftwege (Verschlechterung im Winter), Ablagerung/Verschlackung von Giftstoffen in allen Körperteilen - Körperentgiftung funktioniert nicht!

Verschiedene Urin-/Blutwerte nicht in Ordnung (z.B. zu hohe Metallwerte...), Belastung/Erkrankung von Magen/Darm einschließlich verschiedener anderer Organe, mehrere gynäkologische Operationen, Hormone/Schilddrüse nicht in Ordnung, Nierenfunktion gestört, Multiallergien: auf Nahrungsmittel, Wohneinrichtungsgegenstände/-materialien, Chemikalien, Baustoffe, Kosmetika, Medikamente, teilweise auf Naturprodukte, immer wieder wechselnde Entzündungen im gesamten Körperbereich, chronische Abwehrschwäche, Immundefekt...uvm.

Frau N. ist am schlimmsten betroffen: Sie fährt seit 1995! zu schwersten Kieferoperationen nach München, hat mehrere gynäkologische Tumor- und Organteilentfernungen hinter sich, Endometritis, vor Jahren Schlaganfall, täglich multiple-sklerose Störungen, teilweise wochenlanges blutiges Erbrechen (von Selters/Tee)/blutiger Stuhlgang. Die Benutzung des eigenen Herdes/Waschmaschine usw. seit Jahren nicht möglich - Versorgung durch Familie.

Seit Jahren Zunahme von Elektrosensibilität, beim Aufenthalt im belasteten Umfeld Verstärkung sämtlicher Allergien/Organbeschwerden, Geruchsempfindlichkeit stärker und löst Kettenreaktion der körperlichen Gesamtbeschwerden aus.

Ich selbst (Frau S.) mußte aus diesem Gründen im vergangenen Jahr sechsmal den Wohnraum wechseln, besitze seit Monaten keine eigene Wohnung mehr..

In der Wohngegend von Frau N. ist eine Hochburg von installierten Sendemasten, immer mehr kamen dazu. Ihre Wohnung ist derart belastet (wurde ausgemessen), daß man sich in keinem Raum längere Zeit beschwerdefrei aufhalten kann. Die Funkwellenbelastung einschließlich Handystrahlung angrenzend wohnender Nachbarn greifen den Körper so sehr an, daß er regelrecht "unter Strom steht", vibriert, zittert, Auslösung von Hirnkrämpfen/Dauerkopfschmerz/Zahn- und Gesichtsschmerzen, pulsierende Ohrgeräusche, Ödeme unter den Augen, Brechreiz, Nierenschmerzen.

Der Körper wird die ganze Nacht hindurch "in Schach gehalten", wahnsinniges Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, klitschnasses Schwitzen, Schüttelfrost...

Frau N. kann seit Monaten nicht mehr schlafen - totaler Gewichtsverlust, Körperschwächung, Allergiebereitschaft auf dem Höhepunkt.

Aufgrund der Sendemastendichte keine Chance zum Wohnungswechsel, ein Mehrfamilienhaus scheidet aus den vorgenannten Gründen aus. Beim Betreten der Wohnung kollabiert ihr Körper - ähnliche Reaktionen in gesamter Wohngebietsnähe.

Jede Nacht schläft Frau N. außerhalb der Stadt im Freien/Auto (mehrfach Polizeikontrollen) - ein täglicher Überlebenskampf!

Der von Frau N. aufgesuchte Arzt kann nicht helfen - er bestätigte die Tatsache, daß der Körper daran kaputt geht und auf Dauer dieser hochfrequenten Strahlung nicht standhält und dies tödlich enden kann. Das ist absolut kein Einzelfall.

Weder die AOK Dresden noch der Petitionsausschuß des Sächsischen Landtages, eine Klage beim Sozialgericht oder Hilfe-/Beschwerdeanträge bei anderen Staatlichen Institutionen brachten Unterstützung - im Gegenteil.

Unfaßbar: Verkäufe von Schulranzen mit Handyfach - installierte Sendemasten auf und neben Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen, selbst auf dem gegenüberliegenden Dach des UMWELTZENTRUMS!!! ca. 20 Sendemasten.

Reaktionen der Kinder:

Verhaltensstörungen, Lernstörungen, Hyperaktivität als Folgeerscheinung.

Auffälligerweise sterben in besonders hochkonzentrierten Sendemastbereichen mehr Leute an Krebs, Herzversagen und Selbstmord. Selbst Rentern werden Handyschulungen angeboten - sonst vorschnell in unserer Gesellschaft als senil abgestempelt. Die Profitgier kennt keine Grenzen. Massenerkrankungen - ein Sterben auf Raten - werden für ordentliche Honorierungen in Kauf genommen, ein Menschenleben hat keinerlei Wert mehr. Wenn schon bei Tieren infolge Starkstromfeldern Hirn-/Genveränderungen, Erkrankungen und Mißgeburten auftreten - was ist dann erst mit den Menschen? Die Hälfte aller Ärzte und Psychiater könnte man einsparen.

Jahrelange Kontakte bestätigen, daß Unmengen Betroffener nicht mehr in ihren Wohnungen schlafen können - umherziehen - todkrank sind - total eingeschränkt, teilweise ihren Wohnraum nicht mehr verlassen können, jung sterben, Familien zerbrechen.

Betroffene mit gleichen Symptomen (!) wie die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Kohl, was eigentlich ein Warnsignal sein sollte! Wie alle anderen Betroffenen wurde auch Frau Kohl in die Psychoecke verbannt. Ob Umweltgifte, MCS, Schwermetalle, Strahlenschäden - Bewußte Vertuschung/Verharmlosung/Fehldiagnosen/Psychiatrisierungen. "Wissenschaftler" und "Experten" fälschen Grenzwerte, erstellen Gefälligkeitsgutachten. Folgeerscheinungen elektromagnetischer Felder und Hochfrequenzstrahlung werden heruntergespielt, man hat als Bürger keinerlei Mitsprache- und Entscheidungsrecht, denn das ist ein Politikum!

Wir fordern eine gesetzliche Regelung, welche einen Mindestabstand installierter Sendeanlagen bei minimalstem gesundheitlichem Risiko vorschreibt. Außerdem Minimierung in Überzahl installierter Sendemasten bzw. deren Abschaltung und Demontage. Keine Anlagen auf und bei bewohnten Häusern, Kindereinrichtungen, Schulen sowie sonstigen von Menschen bewirtschafteten Gebäudekomplexen. Öffentliche unabhängige Untersuchungen müssen die Bevölkerung über die Risiken, Erkrankungen und wahnsinnigen Folgeerscheinungen aufklären. Krankheits- und Todesfälle müssen untersucht werden - Betroffene wie Frau N. unbedingt Unterstützung erhalten!"

Marion S., Frau N., Dresden


Aufruf zum Dauerprotest

Mailkontakt: webmaster@umtsno.de

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