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Spanien/Figueres: 3 Schüler einer Schule an Gehirntumor erkrankt

Quelle: El Punt, Vilaweb, 16.02.2002

Die Abgeordnete der spanischen Partei Partido Popular, Alicia Sánchez Camacho, hat darauf hingewiesen, daß in der Schule Les Escolàpies in der nordspanischen Stadt Figueres, nur wenige Meter von einer Mobilfunkantenne entfernt, 3 Schüler an Gehirntumor erkrankt sind. Die Abgeordnete wird hierzu eine parlamentarische Anfrage stellen und die Aufklärung der Situation fordern. Der Fall ähnelt sehr den Krebserkrankungen in und bei der Schule Garcia Quintana in Valladolid. Wie ein Vater sagte, wird sein neunjähriger Sohn sterben. Die beiden anderen etwa gleichaltrigen Kinder sind in Behandlung. "Ich beschuldige niemanden. Ich weiß nicht, ob die Antenne der Grund für den Tumor ist. Ich will die Sache einfach geklärt haben."

"Es ist merkwürdig, daß in so kurzer Zeit 3 Krebsfälle bei Kindern in einer Schule auftreten. Mehr noch, 2 der Kinder gehen in die gleiche Klasse. Es gibt viele Übereinstimmungen. Deshalb werden wir von den Behörden eine Untersuchung fordern, ob die bösartigen Tumorerkrankungen bei den Kindern mit der Antenne zusammenhängen", sagt die Abgeordnete.

Die Antenne befindet sich auf dem Dach eines Nachbargebäudes, nur wenige Meter von der Schule entfernt. Unterschriftensammlungen sind im Gange, die Abschaltung und Demontage der Antenne wird vehement gefordert.

Unsere berechtigte Forderung: In ALLEN Gebieten, in denen es (leider!) bereits zu Krebshäufungen gekommen ist, insbesondere bei Gehirntumor und Leukämie, müssen SOFORT umfassende Untersuchungen stattfinden, und zwar auch im Hinblick auf nahegelegene Sendemasten, DECT-Telefone, Handys. Dabei sind die Sendeleistungen zu messen bzw. zu rekonstruieren, Abstände, Höhenunterschiede, Baumaterialien, Inbetriebnahmezeitpunkt der Antennen usw. umfassend auszuwerten! Wie viele Menschen müssen noch sterben? Die Politik muß JETZT SOFORT handeln!


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