Hier geht es zurück zu den Krebsfällen in spanischen Schulen

Spanien/Ronda: Immer mehr furchtbare Details werden bekannt

Quelle: El Mundo, 10.01.2002, Asociacion "Familiar Ronda", Plattform "Antenas Lejos Ya de Ronda", 05. und 14.02.2002

Nun werden auch aus Ronda/Costa del Sol immer mehr furchbare Details bekannt, die den Vorfällen in Valladolid, Sevilla, Haaren, Heroldsberg, Vollersode, Augsburg, Dresden und anderswo stark ähneln.

Die Ausgangssituation in Ronda:

In der Straße Dolores Ibarruri befindet sich ein riesiger Antennenkomplex, der im Laufe der Jahre immer weiter aufgerüstet wurde. Vor ca. 5-6 Jahren wurden dort die ersten Mobilfunkantennen installiert. Direkt gegenüber vom Antennenkomplex befindet sich ein Wohnblock. Im Umkreis von 100 Meter um den Antennenkomplex befinden sich 3 Bildungseinrichtungen, das Institut Dr. Rodriguez Delgado, das Institut Perez de Guzman und das Institut Martin Rivero.

Im Wohnblock gegenüber vom Antennenkomplex erlitten in den letzten beiden Jahren 5 Frauen Fehlgeburten (von 9 Schwangerschaften!).

In den Schulen erkrankten in den letzten Jahren mindestens 12 Schüler und Lehrer an Krebs. Immer mehr Fälle werden bekannt, wobei die Dunkelziffer wahrscheinlich noch viel höher liegt, da viele Schüler das Gebiet fluchtartig verlassen.

Erst im Dezember war eine 20jährige Studentin dort nach einjährigem Leiden grausam an Leukämie gestorben. 2 Lehrer sind auch schon tot, weitere sind schwer erkrankt.

Bei Messungen wurde festgestellt, daß die "gesetzlichen Grenzwerte" um das Zwanzigfache unterschritten wurden. Ein erneuter Beleg dafür, wie Grenzwerte "schützen".

Auch in Ronda wurde jetzt eine offizielle Untersuchung der Krebshäufungen angekündigt - das muß auch in Deutschland sofort passieren!

Auch hier gehen die Menschen bereits auf die Straße, für den 18.2. ist die nächste Demonstration angekündigt.
Wie wir gestern erfuhren, stehen der Bürgermeister von Ronda und politische Gruppen kurz vor der Unterzeichnung einer Anordnung zur sofortigen Abschaltung des Antennenkomplexes.

Die Elektrosmognews, Bürgerinitiativen und Organisationen in Deutschland haben genug von der Ignoranz unserer Politiker. Wir machen jetzt mobil gegen mobil und rufen zur 1. bundesweiten Demonstration gegen Mobilfunkantennen in Wohngebieten auf und fordern eine drastische Senkung der Strahlenbelastung durch Hochfrequenzstrahlung - und zwar überall dort, wo sich Menschen aufhalten.

Die 1. Pilotdemonstration findet am 16.2.2002 um 14.30 Uhr statt. Wir rufen alle Organisationen, kritische Parteien, Gruppierungen und Einzelpersonen auf, sich an der Pilotdemonstration zu beteiligen! Dieser müssen in regelmäßigen Abständen möglichst am gleichen Wochentag und zur gleichen Zeit weitere Demonstrationen folgen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Wir machen jetzt von unserem verfassungsmäßigen Recht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch! Die Gesundheit der Bevölkerung ist wichtiger als der Profit von Großkonzernen!

Für die Stadt Coburg wurde die Demonstration für den genannten Termin bereits beim Ordnungsamt der Stadt Coburg angemeldet. Tun Sie das auch in Ihrer Stadt/Ihrem Ort oder beteiligen Sie sich an der Pilotdemo in Coburg (Marktplatz)! Melden Sie die Demonstration beim Ordnungsamt Ihres Landkreises/Ihrer Stadt an!


Aufruf zum Dauerprotest

Mailkontakt: webmaster@umtsno.de

Mehr zum Thema Mobilfunk und Gesundheit

Hier geht es zurück zu den Krebsfällen in spanischen Schulen