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Krebsskandal von Valladolid weitet sich aus - noch viel mehr Krebsfälle

Von: gigaherz.ch, 09.01.2002

Die Spanier befinden sich bereits auf der letzten Meile.

Nicht nur 4 Fälle von Kinderkrebs in der Schule von Valladolid, sondern 11!

Hans-U.Jakob, 8.1.2001

Der Fall der Schule von Valladolid, wo von 455 Kindern 3 an Leukämie und eines an Lymphdrüsenkrebs erkrankten, weil auf benachbarten Gebäuden insgesamt 36 Mobilfunkantennen stehen, nimmt weitere skandalöse Formen an.

Die Zeitungen haben den Fall offensichtlich schwer heruntergespielt.
Es handelt sich nämlich laut unserem Korrespondenten in Spanien, Arturo Soria, nicht nur um 4 Krebsfälle bei Kindern innerhalb einer Zone von ca. 200m Durchmesser, sondern gleich um 11 Fälle. Zusätzlich 2 die in einer benachbarten Schule unterrichtet werden und weitere 5 die da lediglich wohnhaft sind.
In unbestrahlten Regionen Spaniens gibt es nach der offiziellen Statistik 4 Leukämifälle auf 100'000 Personen. Im genannten Bezirk von Valodolid sind es 6 pro 600 Personen.

Nach den Angaben, die uns A.Soria liefert, lagen die verwendeten Frequenzen zwischen 3.5 und 26GHz. (gleiche Frequenz wie das hochgiftige Radar) Und die höchsten, bei den Schulen gemessenen Strahlungswerte betrugen laut Behördenangaben 8.4 Volt Meter. Bringt man noch eventuelle Dämpfungsfaktoren des Mauerwerkes in Abzug, lagen die Werte unter den von den Schweizer Behörden erfundenen und hochgepriesenen Vorsorgewerten von 6V/m.

Doch der Clou folgt erst. Der ist so verdreht, dass es direkt in der Schweiz passiert sein könnte.
Weil an dieser Tragik keinenfalls der Mobilfunk schuld sein darf, verfügten die Stadtbehörden von Valladolid die Schliessung der Schulen, bis der wahre Grund für die Leukämie gefunden oder besser, erfunden sei. In Wirklichkeit ging es aber nur darum, die abgeschalteten Mobilfunksender so rasch wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen.
Doch diesem schändlichen Treiben setzten die Richter ein sofortiges Ende. Die Mobilfunksender bleiben abgeschaltet und die Schule bleibt in Betrieb. Bravo! Das sind noch Richter! Da könnten sich unsere eine gehörige Portion abschneiden!

Wie uns A.Soria weiter mitteilt, gab es in Valladolid vorgängig mehrere grosse Demonstrationen gegen die Stadtbehörden und die Mobilfunker, die letzte mit über 3000 Teilnehmern.

Nachtrag der Elektrosmognews (eigene Recherchen): Die gemessene Leistungsflußdichte betrug am Colegio Publico Antonio Garcia Quintana 1 Mikrowatt pro Quadratzentimeter, das bedeutet, der zulässige Grenzwert wurde um das Tausendfache unterschritten. So sicher sind Grenzwerte.


Aufruf zum Dauerprotest

Mailkontakt: webmaster@umtsno.de

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