Hier geht es zurück zu den Krebsfällen in spanischen Schulen

Spanien: Krebsskandal beginnt, Kreise zu ziehen: Kommunen schalten den Mobilfunkantennen den Strom ab

Quelle: u.a. El Mundo, eigene Recherchen, 10.01.2002

Kommunen schalten Mobilfunkantennen den Strom ab - bei ersten Untersuchungen wurden keine anderen Gifte im Gebäude festgestellt

Die Krebsfälle bei Kindern im spanischen Valladolid, für deren Ursache 36 Mobilfunkantennen in Schulnähe vermutet werden, ziehen immer weitere Kreise. Mittlerweile haben bereits mehrere Kommunen (Ciudad Rodrigo, Salamanca, Soria, Alcañiz und Torrejón de la Calzada/Madrid) angekündigt, die Stromzufuhr für Mobilfunkantennen in der Nähe von Schulgebäuden und Wohngebieten abzuschalten, falls es nicht zu einer gütlichen Einigung mit den Mobilfunkbetreibern kommt. Außerdem werden rückhaltlose Aufklärung und eingehende Untersuchungen gefordert.

Bei ersten Untersuchungen im Schulgebäude wurden keine anderen Gifte festgestellt. Somit scheint sich der Verdacht immer mehr zu erhärten, daß die Mobilfunkantennen Ursache für die Krebserkrankungen sind. Darauf deutet auch hin, dass es nach Informationen aus Spanien mittlerweile zahlreiche Krebsfälle bei Kindern in und in der Nähe der Schule gibt, also nicht nur in einem bestimmten Gebäude.

Die Mobilfunkbetreiber drängen darauf, die Schule für immer zu schließen. Verständlich dieser Wunsch, denn sollte nach Abschaltung der Antennen nichts mehr passieren, würde eine Tatsachensituation entstehen, die für die Mobilfunkbetreiber eine Katastrophe wäre. Der kausale Beweis wäre geführt.

Die Schule wurde heute wieder geöffnet. Die Mobilfunkantennen bleiben abgeschaltet und müssen binnen 3 Monaten endgültig demontiert werden.


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