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Valladolid: Eines der 4 Leukämiekinder gestorben

Quelle: Mehr als 10 spanische Tageszeitungen, 10./11.04.2003

Valladolid/Spanien: 1 Jahr Krankenhausaufenthalt in Madrid konnte die kleine Carla nicht mehr retten

Knochenmarkspende erfolglos

Saint Cyr/Frankreich: Antennen auf Schule abgeschaltet und demontiert

Eines der 4 an Leukämie erkrankten Kinder der spanischen Schule "Garcia Quintana" (Valladolid) ist am 10. April in Madrid gestorben. Die 7jährige Carla war vor einem Jahr nach einem starken Rückfall in ein Madrider Krankenhaus gebracht worden, nachdem sie im Alter von 4 Jahren an Leukämie erkrankt war. Sie war eines der 4 an Leukämie erkrankten Kinder der Valladolider Schule "Garcia Quintana" (Schule und Vorschule), für deren Erkrankungen Kinderärzte, Epidemiologen und Krebsspezialisten halten es für möglich, dass die Leukämieerkrankungen der Kinder durch eine Ansammlung von 36 Mobilfunkantennen verursacht wurden, die sich auf dem Dach eines Gebäudes neben der Schule befanden. Nach dem 4. Krebsfall wurden sämtliche Mobilfunkantennen durch richterlichen Beschluß stillgelegt und abgebaut.

Mehr Informationen zu den Kinderkrebsfällen von Valladolid:

http://iddd.de/umtsno/emfkrebs/valladolid.htm

Über den Tod der kleinen Carla berichteten am 10. und 11. April 2003 viele spanische Tageszeitungen, z.B.

El Norte de Castilla: Fallece de cáncer una niña del García Quintana de Valladolid (11/4/03) :

http://grn.es/electropolucio/ncas110403.htm

Nach 6 Monaten Chemotherapie bekam das Kind eine Knochenmarkspende, die anfangs Erfolg zeigte. Dann kehrte die Leukämie jedoch zurück, es kam zu Komplikationen und Infektionen, das Leben des Kindes konnte nicht mehr gerettet werden.

Kommentar der Elektrosmognews: Wann endlich finden die angekündigten epidemiologischen Untersuchungen statt, die eindeutigen Aufschluß darüber geben können, ob die Mobilfunksender die Ursache der Kinderkrebsfälle von Valladolid und anderswo sind oder nicht? Es müssen SOFORT flächendeckende Untersuchungen in ganz Europa stattfinden, besonders bei den ältesten Sendern, um ein für allemal klarzustellen, ob der vermutete Zusammenhang besteht oder nicht. Denn wenn er besteht, wird es zu immer mehr Todesfällen kommen, vor allem Kinder werden dann betroffen sein.

Gerade hat uns außerdem die Nachricht erreicht, dass auch die Mobilfunksender auf der französischen Schule Saint Cyr (Frankreich), bekannt durch die Arte-Sendung "Die Handy-Gefahr" abgebaut werden:

Die französische Zeitung „Libération“ berichtet dazu am 10. April 2003 (Nachricht und Übersetzung von Marion Dupuis)

Mehr Informationen zu den Kinderkrebsfällen von Saint Cyr/Frankreich:

http://iddd.de/umtsno/emfkrebs/saintcyr3.htm

Saint Cyr: Der Kampf um die Mobilfunkantennen ist zu Ende

Donnerstag, den 10. April 2003

Saint-Cyr-l'Ecole (Yveslines, bei Paris) - Die Polemik hat ihr Ende gefunden. Gestern haben SFR und Telecom-Orange begonnen, ihre Antennen vom Dach der Schulegruppe Ernest-Bizet abzumontieren. Die Opponentenvereine, die Elternvereine und die Gemeinde haben nach einer dreijährigen Mobilisierung ihr Ziel erreicht. Der Bürgermeister brachte am 2. April eine Anordnung heraus, nach der Mobilfunkantennen in einem Umkreis von weniger als 200 m von Schulen, Sport- und Gemeindeeinrichtungen untersagt sind.

Doch diese Anordnung hat wenig Chancen, anerkannt zu werden: der Conseil d'Etat (oberste Instanz der Verwaltungsgerichte), der über die Texte über Einrichtungsbeschränkung oder Verbot der Mobilfunkantennen zu entscheiden hat, war der Auffassung, dass dies eine Beschneidung des freien Gewerbes bedeuten würde.

Die Vereine warten weiterhin auf „grundlegende und unabhängige“ Untersuchungen über die Auswirkungen der Strahlungen auf die Gesundheit. Doch gestern hat sich das Rathaus auf das „Vorsorgeprinzip“ und die „Sicherheit der Bürger in ihrer Gemeinde“ berufen.

Aufruf zum Dauerprotest

Mailkontakt: webmaster@umtsno.de

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