Hier geht es zurück zu den Krebsfällen in spanischen Schulen

Valladolid: Umfassende medizinische Untersuchungen angekündigt

Quelle: El Pais, 12.01.2002

Schüler, Lehrer und Angestellte werden umfassenden Untersuchungen unterzogen

Alle Schüler, Lehrer und das übrige Personal der Schule Antonio García Quintana, Valladolid, in der es neben 36 Mobilfunkantennen zu einer Häufung von Krebsfällen bei Kindern gekommen war, werden ab Montag, dem 14. Januar 2002, umfassenden medizinischen Untersuchungen unterzogen. Möglicherweise werden auch die Einwohner der benachbarten Wohngebiete in die Untersuchung einbezogen.

Die Untersuchung wird sehr komplett und umfassend sein. Alle Beteiligten erhalten eine allgemeine physische Untersuchung und eine systematische Blut- und Urinanalyse, eine biochemische Krebsanalyse und einen peripheren Blutabstrich.

Vertreter der sozialistischen Partei PSOE kritisierten den mangelhaften Dialog mit den Eltern der Kinder.

Unterdessen wurde bekannt, daß in Ronda (Malaga) eine 20-jährige Studentin sowie 2 Lehrer ebenfalls an Leukämie erkrankt waren und verstarben.

In kurzer Entfernung von den Instituten Pérez de Guzmán, Rodríguez Delgado und Martín Rivero, mit 3.000 Studenten, befinden sich ebenfalls zahlreiche Mobilfunkantennen. Schüler, Lehrer und Eltern fordern hier ebenfalls den Abbau aller Mobilfunkantennen.

Ein Vertreter der Mobilfunkfirma sagte gestern, daß die Antennen die Grenzwerte und den korrekten Abstand einhielten und nicht gesundheitsschädigend seien, so Europa Press.

Links zum Krebsskandal von Valladolid:

valladolid.htm
valladolid2.htm
valladolid3.htm
regierungsreaktion.htm

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