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Spanien: Staatsanwalt fordert 1 Jahr Gefängnis wegen illegalem Mobilfunksender

Quelle: nortecastilla.es, 30.01.2002

A. S. VALLADOLID

Der Staatsanwalt Antonio Sánchez Garrido hat für den Beklagten in einem Fall der Errichtung illegaler Mobilfunkantennen in Pedrajas de San Esteban 1 Jahr Gefängnis gefordert, außerdem die Demontage der Anlage und die Aberkennung des Rechts, als Kandidat zu Wahlen anzutreten, während der Strafzeit.

In der Anklageschrift, die beim Amtsgericht Nr. 3 Valladolid eingereicht wurde, um die Eröffnung der Hauptverhandlung zu fordern, erinnert der Staatsanwalt daran, daß der Beklagte, in Vertretung des Betreibers Retevisión Móvil S. A. Amena, bei der Verwaltung von Pedrajas einen Genehmigungsantrag für die Installation einer Antennenanlage gestellt hat. Ohne jede Genehmigung für den Bau und für den Betrieb, installierte der Betreiber im vergangenen Sommer die Antenne, die momentan noch immer in Betrieb ist, obwohl die Verwaltung bereits dreimal die Abschaltung und Demontage der Antenne angeordnet hat. Der Beklagte hatte gegen die Ablehnung der Genehmigung Rechtsmittel eingelegt, und obwohl ihm die Genehmigung verweigert wurde, setzte er den Betrieb fort.

Die Elektrosmognews, Bürgerinitiativen und Organisationen in Deutschland haben genug von der Ignoranz unserer Politiker. Wir machen jetzt mobil gegen mobil und rufen zur 1. bundesweiten Demonstration gegen Mobilfunkantennen in Wohngebieten auf und fordern eine drastische Senkung der Strahlenbelastung durch Hochfrequenzstrahlung - und zwar überall dort, wo sich Menschen aufhalten.

Die 1. Pilotdemonstration findet am 16.2.2002 um 14 Uhr statt. Wir rufen alle Organisationen, kritische Parteien, Gruppierungen und Einzelpersonen auf, sich an der Pilotdemonstration zu beteiligen! Dieser müssen in regelmäßigen Abständen möglichst am gleichen Wochentag und zur gleichen Zeit weitere Demonstrationen folgen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Wir machen jetzt von unserem verfassungsmäßigen Recht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch! Die Gesundheit der Bevölkerung ist wichtiger als der Profit von Großkonzernen!

Für die Stadt Coburg wurde die Demonstration für den genannten Termin bereits beim Ordnungsamt der Stadt Coburg angemeldet. Tun Sie das auch in Ihrer Stadt/Ihrem Ort oder beteiligen Sie sich an der Pilotdemo in Coburg (Marktplatz)! Melden Sie die Demonstration beim Ordnungsamt Ihres Landkreises/Ihrer Stadt an!

Links zum Krebsskandal von Valladolid:

valladolid.htm
valladolid2.htm
valladolid3.htm
regierungsreaktion.htm

Aufruf zum Dauerprotest

Mailkontakt: webmaster@umtsno.de

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