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Profit vor Gesundheit

Die Senkung der Strahlungsgrenzwerte für Mobilfunkantennen ist ein Erfordernis für den Schutz der menschlichen Gesundheit, das sich zwingend aus einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien ergibt. In diesen sind unzählige Hinweise enthalten, dass die Mobilfunkstrahlung auch weit unterhalb der festgelegten Grenzwerte erhebliche negative Wirkungen auf die Gesundheit haben kann. Zu diesen Wirkungen zählen u.a. Krebserkrankungen, Schwächung des Immunsystems, Schädigung der Erbsubstanz, Einflüsse auf das zentrale Nervensystem und kognitive Funktionen, Veränderung der Hirnaktivität und der menschlichen Reaktionszeiten, Beeinflussung des Hormonsystems, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Die Selbstverpflichtungen, die die Industrie als Gegenleistung für die Beibehaltung der bestehenden Grenzwerte erbringen will, sind sinnvolle Maßnahmen, die für sich genommen aber bei weitem nicht ausreichen. Was dazu nötig wäre, hat die PDS-Fraktion in ihrem Antrag "Mobilfunkstrahlung minimieren - Vorsorge stärken" formuliert. Die Bundesregierung hat mit ihrer Entscheidung deutlich gemacht, dass die Gesundheit der Bevölkerung für sie bei weitem nicht den Stellenwert besitzt wie die Absicherung der Gewinnmargen der Mobilfunkunternehmen."

Nach einer Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter und Gerhard

Jüttemann, 10.12.2001

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